Aus dem Gemeinderat

Fahrerlaubnisse für den Gemeindewald bleiben erhalten
Lange und intensiv hat der Gemeinderat die bisherige und künftige Praxis beim Fahren im Gemeindewald diskutiert und entschieden. Letztendlich bleibt alles so, wie es die letzten 10 Jahre war. Forbacher Bürger dürfen nach wie vor zum Ernten von Waldfrüchten mit dem Pkw in den Gemeindewald fahren. Das Forstamt, das eine Änderung der Forbacher Praxis empfohlen und beantragt hat, fand somit kein Gehör beim Waldbesitzer. Dieser kann letztendlich die gesetzliche Vorgabe, dass Fahren im Wald mit Kraftfahrzeugen verboten ist, durch Einzelfallentscheidungen aufheben. Von diesem Recht wurde Gebrauch gemacht und dies mit eindeutigem Votum über alle Fraktionen hinweg. Der Wald gehört den Bürgern und diese sollen zum Ernten von Waldfrüchten auch weiterhin in den Wald fahren können, so die Argumentation und die Zielrichtung bei der Ratsentscheidung. Schutzinteressen von Wanderern, Tieren und Jagdpächtern müssen zumindest zeitweise zurücktreten. Gemeindebürger erhalten vom 01.07. bis 31.10. auf Antrag kostenfrei eine Genehmigung, Wege des Gemeindewaldes zu befahren und dies in der Zeit von 8.00 - 19.00 Uhr. Die Erlaubnis gilt nicht an Sonntagen.

Bebauungsplan Wolfsheck – Verfahren soll im Frühsommer fortgesetzt werden
Einen umfassenden Sachstandsbericht gab Bürgermeister Kuno Kußmann dem Gemeinderat zur Aufstellung des Bebauungsplans Wolfsheck. Seit dem Beschluss des Gemeinderates vom November vergangenen Jahres beschäftigt sich der Grundstückseigentümer intensiv mit der Überplanung der alten Papierfabrik. Insbesondere sind auch Veränderungen bei der Wasserkraftanlage vorgesehen. Denkbar ist ein Verlegen der Turbinen auf ein Grundstück unterhalb der Gemeindekläranlage. Hierzu sind umfangreiche Überprüfungen und Abstimmungen notwendig. Der Grundstückseigentümer hat der Gemeinde angekündigt, im Mai/Juni konkrete Vorschläge vorzulegen. Erst danach kann das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt und die wichtigen Fachbehörden angehört werden.

Einstimmig bestellte der Gemeinderat auf Vorschlag von Bürgermeister Kuno Kußmann den Forbacher Unternehmer Horst Fritz zum sachkundigen Einwohner. Er wird künftig bei den Entscheidungen zur Aufstellung des Bebauungsplans Wolfsheck hinzugezogen. Alle Fraktionen unterstützten diesen Vorschlag und verwiesen auf die hohe Fachkompetenz des erfolgreichen Forbacher Unternehmers. Seine Vorschläge und Ideen können bei der Entscheidungsfindung des Gemeinderates künftig offiziell einfließen.

Umweltfreundliche Heizungen
Zwei Heizungen in Gemeindegebäuden müssen erneuert werden. Sowohl beim Rathaus Forbach als auch beim Kindergarten Langenbrand werden die alten Ölheizungen, die uneffektiv arbeiten, durch moderne Pelletsheizungen ersetzt. Die entsprechenden Aufträge vergab der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Die Forbacher Anlage wird rund 60.000 € kosten. Nach den Ergebnissen der öffentlichen Ausschreibung ging der Auftrag an ein Baiersbronner Unternehmen. Dasselbe Unternehmen wird auch die Heizung beim Kindergarten in Langenbrand erneuern. Dort erfolgt zudem eine grundlegende energetische Sanierung des Gebäudes. Die Fenster werden erneuert und ein Vollwärmeschutz angebracht. Die Ausschreibungsergebnisse für Fenster, Heizung, Vollwärmeschutz und Gerüstbau lagen deutlich unter den Kostenschätzungen. Die Gemeinde rechnet mit einer um 25 % niedrigeren Bausumme. Die Baumaßnahme in Langenbrand wird aus Mitteln des Konjunkturprogramms II bezuschusst.