Aus dem Gemeinderat vom 07.02.2017

Stand des Wegekonzepts vorgestellt
Bereits im Rahmen der Bürgerfragestunde wurden zahlreiche Fragen zum Thema Wegekonzept gestellt. Vor allem die Gleichbehandlung verschiedener Nutzergruppen und die befürchteten Einschränkungen waren dabei ein Thema. Dr. Thomas Waldenspuhl, einer der Leiter des Nationalparks und Urs Reif, Leitender Ranger, stellten den aktuellen Stand des Wegekonzeptes in der Sitzung vor. Dabei gingen Sie auch auf die in der aktuellen Online-Beteiligung eingegangenen Anregungen ein. Alle Anregungen und Vorschläge werden in einer Arbeitsgruppe erörtert und daraus ein finaler Vorschlag für das Wegekonzept erarbeitet. Dieser muss abschließend vom Nationalparkrat zur Umsetzung beschlossen werden. Im Zweifelsfall wird dabei der Schutzzweck dem Erholungszweck vorgehen. Auch im Gemeinderat gab es diesbezüglich viele kritische Stimmen, da starke Einschränkungen vor allem für die direkten Anlieger befürchtet werden. Die Nationalparkverwaltung wird Kompromisse suchen, ist jedoch primär an die ihr vom Gesetzgeber gestellten Aufgaben und die damit verbundene Schutzfunktion des Parks gebunden. Auch nach Abschluss der Online-Beteiligung sind die eingegangenen Anregungen und der aktuelle Stand des Konzepts unter www.schwarzwald-nationalpark-im-dialog.de nachzulesen.

Breitbandversorgung Thema für Sondersitzung
Das Büro tkt-teleconsult war vom Gemeinderat mit der Erstellung eines fttb-Infrastrukturplans (Glasfaser bis ins Gebäude) für die Gesamtgemeinde beauftragt. In der Sitzung wurden erste Eckdaten der Planungen vorgestellt. Dies waren zum einen die geschätzten Investitionskosten von rund 1,5 Mio €, die als Eigenanteil bei der Gemeinde verbleiben werden, zum anderen auch der ambitionierte Zeitplan bei Eigenausbau, der einen Baubeginn bis Ende 2017 ermöglichen soll. Die Planungen der Gemeinde betreffen hierbei nur die sog. alten Ortsteile, da für den Kernort mit den umliegenden Teilorten die Telekom einen Eigenausbau analog zu Langenbrand angekündigt hat. Um das umfangreiche Thema angemessen diskutieren und die nächsten Schritte festlegen zu können wird der Gemeinderat sich hierzu kurzfristig zu einer Sondersitzung treffen.

Test-Event kann starten
Grünes Licht gab der Rat für die Erstauflage eines Silvesterfestivals auf dem Hundsbacher Festplatz. Die Verwaltung wurde beauftragt mit dem Veranstalter einen entsprechenden Nutzungsvertrag auszuarbeiten. In den weiteren Verhandlungen werden auch die aus der Hundsbacher Bürgerschaft vorgebrachten Befürchtungen zu Lärm und Verkehrsproblemen thematisiert werden müssen, für die der Veranstalter Lösungen finden muss. Das Festival mit maximal 1.500 Gästen zum Jahreswechsel 2017/2018 soll danach gemeinsam evaluiert werden, um zu sehen ob weitere Veranstaltungen im Sommer und Winter in derselben Größenordnung möglich sind.

Tiefbauarbeiten Murgtalstraße 17 vergeben
Die beschränkt ausgeschriebenen Tiefbauarbeiten zur Erschließung des Grundstücks Murgtalstraße 17 wurden vom Rat an die Firma Reif GmbH & Co. KG, Rastatt, als günstigster Bieter mit einer Angebotssumme von 32.469,18 € vergeben. Die Maßnahme wird über das Landessanierungsprogramm bezuschusst.

Funktisch und neue Spinde für das Feuerwehrgerätehaus
Für die Ausstattung des Feuerwehrgerätehauses waren nach beschränkter Ausschreibung Auftragsvergaben zu entscheiden. Für die Ausstattung der Umkleideräume wurde ein Auftrag an die Firma Wagner, Freudenstadt, als günstigster Bieter mit einer Angebotssumme von 18.942,30 € beschlossen. Des Weiteren wurden die Mittel für den Ersatz des über 30 Jahre alten Funktisches freigegeben. Dieser soll den aktuellen Einsatzanforderungen gerecht werden und zwei EDV-unterstützte Arbeitsplätze bieten, ebenso wird die Vorrüstung für den mittelfristig anstehenden Wechsel auf Digitalfunk vorgesehen.

Neue Pellet-Heizungen für Gausbach und Hundsbach in der Planung
Bereits im vergangenen Jahr hat die Verwaltung nach Beschluss des Gemeinderates Zuschussmittel für die Erneuerung der Heizungsanlagen im Haus des Gastes Hundsbach und in der Festhalle Gausbach beantragt. Die entsprechenden Kosten wurden im Haushaltsplan 2017 veranschlagt. Nachdem nun die Förderzusagen vorliegen, konnte der Rat die entsprechenden Planungsaufträge für die Heizungserneuerungen auf den Weg bringen. Es sind Investitionen von rund 124.000 € vorgesehen, die etwa zur Hälfte aus Fördermitteln gedeckt werden können.