Aus dem Gemeinderat

Bürgerbüro – Reduzierte Öffnungszeiten ab 01.08.2013
Seit vielen Jahren leistet das Forbacher Bürgerbüro beste Dienste. Weit über das übliche Maß hinaus werden Öffnungszeiten angeboten, von morgens 8.00 Uhr durchgehend bis nachmittags 17.00 Uhr, donnerstags sogar bis 18.00 Uhr. Während der Sommerzeit ist das Bürgerbüro zusätzlich samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr für Gäste und Bürger geöffnet.

Aufgrund knapperer Personalressourcen und Arbeitszeitvorgaben im Tarifvertrag muss das Bürgerbüroangebot etwas reduziert werden. Ab 1. August 2013 ist das Bürgerbüro abends nicht mehr bis 17.00 Uhr, sondern nur noch bis 16.30 Uhr geöffnet. Unangetastet bleibt der „lange Donnerstag“ bis 18.00 Uhr. Wir bitten um Verständnis und Beachtung.


Löschwasserversorgung wird verbessert
Seit Jahren reklamiert die Freiwillige Feuerwehr die unzureichende Löschwasserversorgung in Teilen der Gemeinde. Besondere Probleme bestehen in den Außenlagen, in Hundsbach und in höheren Forbacher Lagen. In der Vergangenheit konnte mit der Erneuerung von Trinkwasserleitungen eine punktuelle Verbesserung erreicht werden, eine flächendeckende, ausreichende Löschwasserversorgung besteht aber bei weitem nicht. Damit die Feuerwehr bei Einsätzen über die Löschwasserversorgung ausreichend informiert ist und Verbesserungen sachgerecht geplant werden können, ist ein Untersuchungsauftrag an ein Fachbüro erforderlich. Darüber wurde im Gemeinderat diskutiert. Letztendlich wurde deutlich, dass ohne diese fachliche Grundlagenermittlung keine sinnvolle Planung möglich ist. Deshalb wurde ein entsprechender Auftrag mit einem Gesamtaufwand von rund 9.300 € erteilt. Sobald die Ergebnisse vorliegen, erfolgen Gespräche mit der Feuerwehr und eine Festlegung, in welchen Bereichen Verbesserungen erforderlich sind. Ob und in wieweit diese dann auch umgesetzt werden können, wird Gegenstand der Haushaltsberatung sein.

In allernächster Zeit muss sich der Gemeinderat nochmals mit Feuerwehrthemen beschäftigen. Es geht um die Verabschiedung des fortgeschriebenen Strukturplanes und um die Umbauarbeiten am Forbacher Feuerwehrhaus. Dafür ist ein Planungsauftrag erteilt. Sobald die Grundlagenermittlung abgeschlossen ist, erfolgt ein Gespräch mit den jetzigen Hausnutzern, nämlich der Feuerwehr und dem Musikverein.

Heimatmuseum Bermersbach – Sanierungsarbeiten beginnen Mitte September
Zumindest planerisch läuft der Umbau und die Sanierung des Bermersbacher Heimatmuseums auf Hochtouren. Der Gemeinderat fasste Beschlüsse, damit die notwendigen Arbeiten nach dem Museumstag Mitte September beginnen können. Zuvorderst geht es um den Austausch der 50 Jahre alten Holzfenster. Diese sollen durch moderne dreifachverglaste Holzalufenster ersetzt werden. Ob sich eine Dreifachverglasung rechnet, wird zur Zeit geprüft und bei der Vergabe berücksichtigt. Die Elektroarbeiten gestalten sich weitaus umfänglicher als ursprünglich geplant, deshalb wurde auch ein Auftrag an ein Fachplanungsbüro erteilt. Ohne einen solchen Auftrag, so die beauftragte Architektin, kann nicht gearbeitet werden. Der Umfang der Arbeiten und die fachliche Ausrichtung sind enorm. Damit durch die Sitzungspause des Gemeinderates kein Baustopp entsteht, wurde der Bürgermeister in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden beauftragt, die notwendigen Aufträge zu vergeben.

Hauptstraßensanierung steht an
Die Forbacher Hauptstraße ist mit Großsteinpflastern belegt. Durch Eingriffe in den Straßenraum und durch starke Verkehrsbelastungen arbeiten sich Pflastersteine hoch und viele Gefahrenstellen entstehen. Ständig sind Sanierungsarbeiten notwendig, aber langfristig kann das Problem durch Reparaturen nicht ausreichend gelöst werden. Deshalb denkt man im Gemeinderat über eine ganzheitliche Sanierung der Hauptstraße nach.
Zum einen muss die Art der Erneuerung geprüft und andererseits auch das notwendige Geld bereitgestellt werden. Zur Vorbereitung der Entscheidung hat der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung Untersuchungsaufträge erteilt. Ein Planungsbüro muss die Vermessung vornehmen und es müssen verschiedene Ausbauvarianten dargestellt und kostenmäßig erfasst werden. Diese Arbeiten sollen bis September abgeschlossen sein. Danach, so Bürgermeister Kuno Kußmann, findet ein Bürgergespräch statt. Der Ausbau und die Sanierung der Hauptstraße ist ein sensibles und bürgernahes Thema. Verschiedene Varianten haben für und wider. Letztendlich möchte man aber Daten und Fakten darstellen und ergebnisoffen ins Bürgergespräch starten. Bis zu den Haushaltsberatungen im November / Dezember soll die Richtung stehen. Im Gemeinderat wurde deutlich, dass die Maßnahme vordringlich ist. Die Haushaltsberatung wird zeigen, ob für diese Maßnahme Geld bereitgestellt werden kann.

Positiver Jahresabschluss im Kreiskrankenhaus Forbach
Auf Einladung von Bürgermeister Kuno Kußmann berichteten der Klinikum-Geschäftsführer Jung sowie seine Geschäftsleitungskollegen Reinhard und Sambale über die aktuelle Situation beim Kreiskrankenhaus Forbach und gaben Informationen zur Entwicklung.

Die Bilanz des Kreiskrankenhauses Forbach 2012 stimmt Geschäftsführer Jürgen Jung zufrieden. Trotz des insgesamt negativen Gesamtergebnisses der Klinikum Mittelbaden gGmbH in Höhe von rund 1,9 Mio. EUR konnte das kleinste Haus im Verbund mit einem positiven Jahresergebnis von rund 20.000 EUR aufwarten.

Diese Entwicklung ist vor allem auf den engagierten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses zurückzuführen. So konnte das Krankenhaus bei weitestgehend gleichbleibendem Personalbestand die Leistungen im stationären Bereich steigern. Im vergangenen Jahr wurden im Forbacher Haus 2557 Patienten stationär behandelt, was eine rund 6prozentige Steigerung zum Jahr 2011 bedeutet. Das schrittweise ausgebaute medizinische Leistungsangebot sowohl in der Inneren Medizin als auch in der Chirurgie schätzen die Menschen im Murgtal zunehmend.

In einer intensiven Diskussion mit den Mitgliedern des Forbacher Gemeinderates wurde ergänzend das ambulante Versorgungsangebot als auch die Kurzzeitpflege angesprochen. Während das Haus selbstverständlich für die ambulante Notfallversorgung in Anspruch genommen werden kann, sind vorhandene weitere Möglichkeiten durch fehlende Zulassungen für gesetzlich versicherte Patienten nicht zugänglich. Bürgermeister Kuno Kußmann sieht hier ein Versorgungspotential für die Bevölkerung im Murgtal, das öffentlich mehr eingefordert werden muss. Erfreut zeigt er sich darüber, dass verschiedene niedergelassene Augenärzte in Zusammenarbeit mit dem KKH Forbach ambulante Katarakt-OP´s anbieten. Die positive Entwicklung des Kurzzeitpflegeangebotes kam im vergangenen Jahr 241 Pflegegästen zugute.