Aus dem Gemeinderat

Gemeinde plant Zukunft
Nichts ist so beständig wie der Wandel und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Diese beiden Lebensweisheiten gelten mehr denn je für die Gemeindeentwicklung und deshalb ist eine Zukunftsplanung unumgänglich. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurde mehrheitlich eine Zukunftsplanung für die Gemeinde beschlossen. Forbach beteiligt sich am landesgeförderten Managementverfahren „Familienfreundliche, bürgeraktive und demografiesensible Kommune“. Herr Reuter stellte die verschiedenen Möglichkeiten der Gemeindeent-wicklungsplanung unter Einbindung der Bürgerschaft vor. Er konnte die Ratsmitglieder von der Richtigkeit des Vorgehens überzeugen. Beginnend im Jahre 2014 nimmt Forbach am Managementverfahren teil. Der Aufwand für die Gemeinde liegt bei rund 5.000 €. Weitere Details zum Verfahren werden jetzt erarbeitet und rechtzeitig zur Bürgerbeteiligung im Mitteilungsblatt bekannt gemacht.

Verkehrssicherungshieb folgt in diesem Jahr
Lange wurde beraten und diskutiert, jetzt steht die Entscheidung: Der Verkehrssicherungshieb entlang der B462 zwischen Forbach und Raumünzach wird zeitnah durchgeführt. Dies macht die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer erforderlich. Vom 5. - 30. August 2013 wird die Bundesstraße zwischen Forbach und Raumünzach beidseitig voll gesperrt. Kurze Umleitungsstrecken können für den allgemeinen Verkehr nicht angeboten werden. Je nach Fahrziel sind kilometerweise Umleitungen notwendig oder der Umstieg auf die Stadtbahn. Für die Rettungswege können Waldwege genutzt werden. Zur Sicherheit der Radfahrer wird der Tour de Murg-Weg abgeschrankt. Die Entscheidung fiel im Gemeinderat einstimmig, denn Alternativen wurden als zu gefährlich oder nicht möglich angesehen. Deshalb bleibt es auch beim vorgesehenen Durchführungszeitraum im August dieses Jahres. Nähere Hinweise folgen in Kürze.

Sporthallenbau in Forbach
Nach der Vorplanung und Entwurfsplanung werden jetzt die Baueingabepläne für den Neubau der Sporthalle in Forbach erstellt. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Der Folgeauftrag ging an das Architekturbüro Kohlbecker und hat ein Volumen von rund 35.000 €. Nach Abschluss der Planungsarbeiten können die Baugenehmigung und die Zuschüsse beantragt werden. Erst danach wird die Baudurchführung förmlich beschlossen und die Arbeiten ausgeschrieben. Bürgermeister Kuno Kußmann rechnet mit mindestens zwei Jahren Wartezeit, bis die Sportfördermittel gewährt werden. Mit dem eigentlichen Sporthallenbau werden auch dringend anstehende Maßnahmen durchgeführt. Zuerst wird die Parkplatzsituation im Ortsinneren gelöst, das heißt es entsteht eine Tiefgarage mit 33 Stellplätzen. Für ein solches Projekt sind rund 1 Million € zu veranschlagen. Auch das abbruchreife Haus an der Hauptstraße wird mit dem Kostenvoranschlag Halle beseitigt und eine Platzanlage geschaffen. Hier sind rund 150.000 € anzusetzen. Die Sporthalle und die Schule erhalten eine gemeinsame Heizung, auf die Beheizung des Schulgebäudes entfallen rund 200.000 €. Ein langer Wunsch geht auch für die Schüler in Erfüllung, denn der Schulhof wird mit dem Sporthallenbau neu gestaltet, hier sind rund 100.000 € fällig. Auch vom Finanzamt profitiert die Gemeinde. Beabsichtigt ist, einen Vorsteuerabzug für den Hallenneubau geltend zu machen. Dies reduziert die Baukosten um 1 weitere Million €. Letztendlich bleiben rund 5 Millionen € für den Hallenneubau zu veranschlagen. Mit dieser Maßgabe hat der Gemeinderat auch das weitere Vorgehen beschlossen.

Sanierungsarbeiten am Heimatmuseum
Seit Langem steht auf der Bermersbacher Wunschliste die Sanierung beim Heimatmuseum Bermersbach. Insbesondere geht es um die Erneuerung der Fenster, die Ergänzung des Raumangebotes sowie Maler- und Elektroinstallationsarbeiten. Ein Aufzug soll den Rollstuhlfahrern zur Verfügung gestellt werden. Die Gesamtbaukosten sind mit 482.000 € veranschlagt. Realisiert werden kann das Projekt, nachdem Fördergelder im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum/Leader von der Europäischen Gemeinschaft (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, Eler) und dem Land Baden-Württemberg (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Ba-Wü.) zugesagt wurden. Die Zuschussquote liegt bei 75 % der förderfähigen Aufwendungen. Hinzu kommen Zuschüsse aus dem Ausgleichsstock und Gemeindemittel. Für die Gemeinde bleibt eine Belastung von rund 205.000 €. Die Maßnahme ist mit den Vereinen, insbesondere mit dem Heimatverein, abgestimmt, und soll im Spätjahr erfolgen. Rund ein halbes Jahr Bauzeit ist veranschlagt. Für die Durchführungsplanung und die Bauleitung geht ein Auftrag an Architektin Heike Wunsch aus Forbach.

Planungsaufträge für die E-Werke vergeben
Seit vielen Jahrzehnten leisten die E-Werke der Gemeinde treue Dienste. Jetzt sind die technischen Anlagen so in die Jahre gekommen, dass auch Investitionen und Verbesserungen zwangsläufig sind. Hinzu kommen Vorschriften aus den Europäischen Wasserrahmenrichtlinien. Die Gemeinde muss als Betreiber der E-Werke Fischabstiegseinrichtungen schaffen. Dafür werden höhere Stromvergütungssätze in Aussicht gestellt. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, ein Fachbüro zu beauftragen. Dieses soll die ökologischen und technischen Verbesserungen in Bermersbach, Gausbach und Forbach planen. Die Planungsleistungen haben ein Volumen von rund 15.000 €. Nach Abschluss der Planungsarbeiten sollen dann Verbesserungsmaßnahmen erfolgen.

Zuschuss für den Schützenverein
Der Schützenverein Forbach ergänzt sein Angebot um eine Bogenschießanlage und verbessert die Einrichtungen bei der Kleinkaliberschießanlage. Im Gemeinderat fand das Vorhaben ein-mütige Zustimmung. Bereits im Baugenehmigungsverfahren hat die Gemeinde grünes Licht gegeben, jetzt hat der Gemeinderat als Grundstückseigentümer dem Projekt zugestimmt und auch einen Gemeindezuschuss in Höhe von knapp 5.000 € nach den Vereinsförderungsrichtlinien bewilligt. Dies waren 20 % der vom Sportbund anerkannten Baukosten.

Endlich! - Die Ortsdurchfahrt Bermersbach wird saniert
Zwei Nachrichten, eine gute und eine schlechte, gibt es für die Bermersbacher und die Kraft-ahrer: Die Ortsdurchfahrt Bermersbach bleibt bis Hochsommer gesperrt, aber nicht nur die Stützmauer wird saniert, sondern auch die Ortsdurchfahrt. Nach Vorlage durch das Land Baden-Württemberg konnte der Gemeinderat nur noch Ja sagen und dies einstimmig. Die Gemeinde saniert die Wasserleitung und die Abwasserleitung und beteiligt sich an den Straßenausbaukosten.