Aus dem Gemeinderat vom 21.04.2015

Forsteinrichtung bis 2024 verabschiedet
In einem ausführlichen Vortrag haben die Vertreter der Forstverwaltung den Gemeinderat über die Forsteinrichtung der nächsten 10 Jahre informiert. Bei leichter Reduzierung des Hiebsatzes werden wichtige Impulse für den Aufbau langfristig stabiler Waldräume mit hohem Ertrag, hoher Artenvielfalt und unter Beibehaltung des hohen Erholungswertes des Forbacher Waldes gesetzt. „Der Forbacher Wald steht sehr gut da“, bescheinigte der Forsteinrichter eine solide Arbeit in der Vergangenheit. Diesem Lob, verbunden mit Dank, schlossen sich die Fraktionen einstimmig an.
Mit einem Präsent verabschiedete Bürgermeisterin Buhrke Herrn Schmitt, den Leiter der Außenstelle Forbach des Kreisforstamtes, der zum Kreisforstamt nach Offenburg wechselt.
Herr Nissen, Leiter des Kreisforstamtes Rastatt, bestätigte, dass eine Neubesetzung der Stelle von Herrn Schmitt zum 01.07.2015 vom Forstpräsidium zugesagt wurde.

LED-Technik hält Einzug bei Straßenbeleuchtung
Rund 300 Leuchten in der Gemeinde Forbach sollen auf energiesparende LED-Technik umgerüstet werden. Außerdem sollen weitere 40 historische Leuchten mit LED-Plug-In-Leuchtmitteln ausgestattet werden. Dies beschloss der Gemeinderat in der Sitzung. 260.000 € wird die Gemeinde hierfür investieren. 50.000 € davon aus Fördermitteln für die CO2-Einsparung. Der Austausch sollte sich in wenigen Jahren durch Energiekosteneinsparungen amortisiert haben. Die Umrüstung soll öffentlich ausgeschrieben werden. Die Plug-In-Leuchtmittel der historischen Leuchten werden nicht gefördert und können freihändig vergeben werden.

Kindergartengebühren steigen mäßig
Leichte Erhöhungen bei den Gebühren beschloss der Gemeinderat für die Kindergärten in der Gemeinde. Diese gelten ab dem kommenden Kindergartenjahr und folgen den Empfehlungen der Spitzenverbände. Der Beschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Stiftungsrates der Katholischen Kirchengemeinde als Träger des Forbacher Kindergartens wurden aber im Vorfeld bereits abgestimmt. Erstmals festgesetzt werden die Gebühren für die ab Herbst neue Ganztagesbetreuung im Krippenbereich. Weiterhin gilt die sog. familienbezogene Sozialstaffelung, bei der alle im selben Haushalt lebenden Kinder bis 18 Jahren bei der Gebührenberechnung berücksichtigt werden.

Gemeinderat hält Kindergärten für gut aufgestellt
Keinen Bedarf für Änderungen sieht die Verwaltung bei der aktuellen Kindergartenbedarfsplanung. In allen Einrichtungen werden stabile Kinderzahlen erreicht, für die ausreichend zeitliche und räumliche Angebote vorhanden sind. Dem Vorschlag folgte der Gemeinderat einstimmig.

Kein Vorranggebiet am Lachsberg
Gegen ein Vorranggebiet für Windenergie am Lachsberg sprach sich der Gemeinderat einstimmig im Rahmen der Anhörung zur Fortschreibung des Regionalplans Mittlerer Oberrhein aus. Befürchtet wird eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes sowie Nachteile für geschützte Arten wie Uhu und Wanderfalke. Um dies zu untermauern, hat die Verwaltung ein artenschutzrechtliches Gutachten in Auftrag gegeben. Unterstützt wird weiterhin das interkommunale Vorranggebiet im Bereich Lindel/Hohberg/Maienplatz Richtung Baden-Baden, für das demnächst die bereits beauftragten Visualisierungen vorliegen werden.

Schulsozialarbeit wird im kommenden Schuljahr fortgesetzt
Als gut für die Schule und die Schüler bezeichnete Rektor Albert Fritz die Schulsozialarbeit an der Klingenbachschule. Auch im kommenden Jahr soll deshalb die Caritas laut Beschluss des Gemeinderats den Auftrag zur Erfüllung dieser Arbeiten im Umfang einer 0,25-Stelle erhalten.

Gemeinde erwirbt Grundtücke für Wildgehege
Bei der Umsetzung des Wildgeheges im Altenbachtal wird die Gemeinde nun selbst als Grundstückskäufer aktiv. Dafür werden außerplanmäßig 20.000 € bereitgestellt. Nachdem im letzten Winter bereits Rodungsarbeiten durch den Verein der Ziegenfreunde erfolgt sind, soll nun auch der Grunderwerb zeitnah getätigt werden, da der ursprüngliche Zeit- und Ablaufplan nicht zu halten war.