Aus dem Gemeinderat vom 03.03.2015

Planungen für Hauptstraße auf den Weg gebracht
Ein großes Projekt im Jahr 2015 ist die Sanierung der Hauptstraße vom Mosesbrunnenplatz bis zur Kirche. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte die beauftragte Planerin verschiedene Varianten im Gremium vor. Durch die starke Steigung und die Enge der Bebauung, die gewünschten Verbesserungen für Fußgänger und den ortsbildprägenden Charakter der Straße ergeben sich erhebliche Anforderungen an die Sanierung, die nicht leicht unter einen Hut zu bringen sind. Der Gemeinderat nahm vom Planungsstand Kenntnis und gab das Thema zum Bürgergespräch frei, bei dem Wünsche und Anregungen aus der Bürgerschaft eingebracht werden können.

Nachbarschaftsgespräch zur Flüchtlingsunterkunft
Herr Rahmelow vom Landratsamt Rastatt gab dem Rat einen Überblick über die aktuelle Belegungssituation in der Flüchtlingsunterkunft in Forbach. Derzeit sind dort 56 Personen untergebracht. Da der Zustrom an Flüchtlingen unvermindert anhält, möchte das Landratsamt baldmöglichst die weitere Belegung bis zur Obergrenze von 80 Personen angehen. Im Vorfeld wurde bereits vereinbart, dass vor der Vollbelegung ein Gespräch mit der Nachbarschaft geführt wird, um offene Fragen beantworten zu können.
Das Landratsamt lädt nun die Nachbarschaft und alle Interessierten zu einem Gespräch am Donnerstag, 19. März 2015, um 18.00 Uhr in den Räumen der Unterkunft in der Eckstraße ein.
Im Rat wurde darüber hinaus gefragt, wie es mit weiteren Planungen des Landratsamtes aussieht. Herr Rahmelow verwies auf die schlechte Planbarkeit der Flüchtlingsströme. Konkret besteht in Forbach derzeit noch der Vertrag mit dem „Goldenen Hirsch", der bis 30.06.2015 verlängert wurde. Der Vertrag bietet die Möglichkeit, bei kurzfristigen Spitzen auf Zimmer des Betriebes zur Unterbringung zurückgreifen zu können, für die keine Unterkünfte zur Verfügung stehen.

Sozialarbeit bietet Mehrwert für die Schule
Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 hat Viktoria Angster vom Caritasverband ihre Tätigkeit als Schulsozialarbeiterin an der Klingenbachschule Forbach aufgenommen. Dort wurde eine 0,25 Stelle für diese Aufgabe eingerichtet. 128 Schüler werden von ihr betreut. Im Gemeinderat gab sie einen Überblick über die ersten Monate ihrer Arbeit an der Schule. Sozialpädagogische Gruppenarbeit, Konfliktschlichtung, Beratungsgespräche auch mit betroffenen Eltern und der Austausch mit Lehrern und Fachbehörden sowie Projektarbeiten und Infoveranstaltungen bilden ein breites Aufgaben-Spektrum. Ziel sei es, die Ergebnisse und Erfahrungen ihrer Arbeit in die weitere Schulentwicklung einzuspeisen, um nachhaltige Entwicklungsplanungen zu begünstigen.