Aus dem Gemeinderat vom 15.04.2014

Schule bekommt Sozialarbeiter
Der Einrichtung einer 0,25 Personalstelle für einen Schulsozialarbeiter an der Klingenbachschule stimmte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu. Träger des Angebots wird der Caritasverband für den Landkreis Rastatt sein, mit dem die Gemeinde einen entsprechenden Vertrag abschließt. Der Stellenanteil rechnet sich nach der Schülerzahl, wobei eine Stelle für rd. 400 Schüler vorgesehen ist. Die Klingenbachschule hat etwas mehr als einhundert Schüler, woraus sich eine Viertelstelle ergibt. Nach dieser Quote gibt es Zuschüsse für die Schulsozialarbeit aus Landesmitteln. Rektor Albert Fritz stellte die Aufgaben des Sozialarbeiters vor. Neben schulischen Problemen gehe es um die Lösung von Beziehungskonflikten zwischen Kind und Eltern, auch Mobbing sei leider bereits in der Grundschule ein Thema. Familiäre Probleme, wie die Trennung der Eltern, wirken auch ins schulische Umfeld und belasten die Kinder. Zudem müsse man schauen, dass Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund besser eingegliedert würden. Es geht dabei auch nicht nur um die Lösung konkreter Probleme sondern vielmehr  um eine breite präventive Arbeit in der Schule. Auch in Kombination mit dem Ganztagesangebot verspricht sich die Schule Synergieeffekte.

Klingenbachschule bietet Ganztagesangebot
Mit Start des Schuljahres 2014/2015 bietet die Klingenbachschule an vier Wochentagen achtstündigen Ganztagesbetrieb an. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig nachdem im Vorfeld bereits die Schulkonferenz diesen Schritt begrüßt hatte. 27 Anmeldungen liegen bereits vor, womit der eingruppige Betrieb mit der Zuweisung von 12 Lehrerstunden durch das Land gesichert ist. Wünschenswert wäre natürlich ein zweigruppiger Betrieb, der ab 29 Kindern möglich ist. Das Angebot soll an der Schule von Montag bis Donnerstag jeweils von 7.30 bis 15.30 Uhr eingerichtet werden. Darüber hinaus ist vorgesehen wie bisher die verlässliche Grundschule ab 7.00 Uhr anzubieten. Außerdem ist geplant ein erweitertes Betreuungsangebot bis 16.30 Uhr bzw. 14.30 Uhr am Freitag einzurichten um berufstätigen Familien entgegen zu kommen. Schule und Verwaltung erarbeiten derzeit das Konzept, wie das Betreuungsangebot genau aussehen soll. Hierfür sollen auch externe Partner, wie Vereine und Ehrenamtliche gewonnen werden, die mit der Schule in den Nachmittagsstunden kooperieren können. Außerdem ist die Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag ein zentraler Punkt, der auch von den Eltern sehr begrüßt wird. Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern können im Vorfeld wählen, ob die Grundschule in der Regelform oder im Ganztagesbetrieb besucht wird. Die Anmeldung ist bindend und gilt jeweils für ein Schuljahr. Den Familien entstehen für den Besuch der Ganztagsschule von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr keine zusätzlichen Kosten, diese werden vom Land und der Gemeinde getragen. Lediglich für das Mittagessen, die Betreuung über die Kernzeiten hinaus oder für inhaltlich besondere Angebote können Zusatzgebühren erhoben. Die vorliegenden Eckpunkte sehen vor hier bei sozial schwachen Familien unterstützend tätig werden zu können, um niemanden durch die Gebühren von einem Angebot auszugrenzen. Schule und Verwaltung werden zum Stichtag am 30. April die Antragsunterlagen detailliert ausarbeiten und diese beim Schulamt einreichen.

Gebäude in der Bermersbachstraße wird abgebrochen
Wie geplant abgebrochen werden kann das Gebäude Bermersbachstraße 5, um dort Platz für eine Neuordnung des Baugrundstücks und die Anlage von Stellplätzen im Bermersbacher Ortskern zu machen. Wohl der konjunkturell guten Lage geschuldet muss die Gemeinde mit rd. 51.000 € Abbruchkosten dafür allerdings rund 11.000 € tiefer in die Tasche greifen als vorgesehen.

Neuer Aufsitzrasenmäher für die Grünanlagenpflege
Der Gemeinderat hat die Anschaffung eines neuen Aufsitzrasenmähers für die Grünanlagenpflege beschlossen. 38.000 Euro werden investiert, um das inzwischen 18 Jahre alte Vorgängergerät, das mittlerweile sehr reparaturanfällig ist, zu ersetzen. Der neue Mäher kommt auf den großen Grünflächen wie dem Murggarten oder im Montana zum Einsatz.

Wirtschaftsplan der Gemeindewerke
Aufgrund eines Übertragungsfehlers musste der Wirtschaftsplan 2014 der Gemeindewerke nochmals beschlossen werden. Inhaltlich gab es keine Änderungen.