Aus dem Gemeinderat vom 16.07.2019

Der neue Gemeinderat
Zur konstituierenden Sitzung des Gemeinderats konnte Bürgermeisterin Buhrke die bisherigen und die neu gewählten Gemeinderäte begrüßen. Der Gemeindewahlausschuss hatte in der Sitzung am 29. Mai 2019 das Ergebnis der Kommunalwahl festgestellt; dieses wurde vom Landratsamt Rastatt bestätigt.
Andreas Wacker, Jörg Roth, Bernd Wörner, Bernd Frey, Werner Ruckenbrod, Daniela Senger-Rieger, Achim Rietz, Roland Gerstner, Gunther Arntz und Horst Fritz wurden zu Beginn der Sitzung verabschiedet. Mit einer besonderen Ehrung des Gemeindetags wurden Werner Ruckenbrod für 10 Jahre, Andreas Wacker für 10 Jahre, Roland Gerstner für 20 Jahre und Daniela Senger-Rieger für 25 Jahre Tätigkeit im Gremium bedacht.
Bürgermeisterin Buhrke dankte den Räten für ihren ehrenamtlichen Einsatz, der weit mehr als die Teilnahme an den Sitzungen des Gemeinderats umfasst. Viele Entscheidungen wurden in den letzten Jahren getroffen, die für die Gemeinde von großer Bedeutung sind. Große Themen wie die Sanierung der Wasserversorgung in der Gemeinde, Brückensanierungen, der Ankauf des Gewerbegebiets Wolfsheck und die Breitbandversorgung galt es zu entscheiden. Die Verantwortung, solche richtungsweisenden Entscheidungen zu treffen und auch dazu zu stehen ist groß, denn die Entwicklung der Gemeinde in struktureller, aber auch finanzieller Hinsicht hängt von diesen weitreichenden Entscheidungen ab.

Bürgermeisterin Katrin Buhre mit den verabschiedeten und neuen Gemeinderäten.



Diese Verantwortung kommt nun auch auf die neuen Gemeinderäte Eva Zink, Jörg Bauer, Björn Gaiser, Armin Merkel und Hubert Reif zu. Bürgermeisterin Buhrke beglückwünschte die neuen Räte zu ihrem kommunalpolitischen Mandat und verpflichtete sie mit dem Hinweis auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Aufgaben. Mit der Abschaffung der unechten Teilortswahl war die Reduzierung der Gemeinderatssitze von bisher 18 auf nunmehr 14 Sitze beschlossen worden. Dem neuen Gremium wünschte Bürgermeisterin Buhrke Entscheidungsfreude und Weitblick zum Wohle der Gemeinde.


Bürgermeisterin Katrin Buhrke mit dem neuen Forbacher Gemeinderat.


Bürgermeister-Stellvertreter und Besetzung der Ausschüsse
Vom neu gewählten Gremium wurden Sabine Reichl, Harald Mungenast und Barbara Ruckenbrod als Stellvertreter bzw. Stellvertreterinnen der Bürgermeisterin bestellt.
Die Besetzung des Verwaltungsausschusses, Technischen Ausschusses und Ausschuss Pumpspeicherkraftwerk musste zur nächsten Sitzung am 10. September 2019 vertagt werden, da keine Einigung zur Besetzung dieser Ausschüsse erzielt werden konnte.
Für die Mitarbeit in weiteren Ausschüssen wurden folgende Mitglieder des Gremiums bestellt (in Klammer die jeweiligen Stellvertreter):

Gesellschaft für kommunale Zusammenarbeit:
Werner Schoch (Sabine Reichl), Björn Gaiser (Heike Schillinger) und Margrit Haller-Reif (Hubert Reif)

Sozialstation:
Frank Mayer (Eva Zink) und Reinhard Warth (Bärbel Ruckenbrod)

Schulausschuss Werkrealschule:
Frank Mayer, Armin Merkel (Hans-Jörg Wiederrecht) und Margrit Haller-Reif (Hubert Reif)

Musikschule Murgtal:
Harald Mungenast

Auftragsvergabe für die Inspektion der Abwasserkanäle
Der Gemeinderat hatte die Kanal-TV-Untersuchung für den Ortsteil Langenbrand ausgeschrieben. Den Zuschlag für diese Kanaluntersuchung erhielt die Firma Kress GmbH aus Achern mit einem Auftragsvolumen von rund 74.000 Euro.

Verdolung Grundbächle Langenbrand
Die Neuverdolung des Grundbächle Langenbrand über eine Länge von ca. 300 Metern steht als weitere große Baumaßnahme an. Die Arbeiten wurden an die Firma Reif, Rastatt, vergeben und sollen noch im Herbst dieses Jahres begonnen werden. Die Förderzusage über 175.000 Euro aus dem Ausgleichsstock liegt vor, ebenso die wasserrechtliche Genehmigung. Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,2 Millionen Euro.

Kooperation beim Starkregenrisiko-Management
Die Erfahrungen mit Starkregenereignissen der letzten Jahre stellen auch neue Anforderungen an die Kommunen und machen entsprechende Schutzkonzepte erforderlich.
Das Landratsamt Rastatt möchte die kreisangehörigen Gemeinden und den Stadtkreis Baden-Baden bei der Umsetzung des Kommunalen Starkregenrisiko-Managements unterstützen und hat hierzu eine kommunale Zusammenarbeit auf Grundlage einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung vorgeschlagen. Die Gemeinde Forbach wird sich auf Beschluss des Gremiums dieser Kooperation anschließen. Ziele der Zusammenarbeit sind die Erarbeitung von Starkregengefahrenkarten, die Durchführung einer Risikoanalyse und die Erstellung eines Handlungskonzepts gesondert für jede Kommune.


Fotos mit freundlicher Genehmigung von Markus Mack, BT