Aus dem Gemeinderat

TÜV-SÜD prüft Handyantenne
Erneut war die in Langenbrand aufgestellte Handyantenne Gegenstand der Gemeinderatssitzung. Aufgebrachte Bürger haben sich erneut heftig gegen die Einrichtung beschwert. Im öffentlichen Teil der Sitzung hat sich das Ratsgremium mit der Sache beschäftigt. Bürgermeister Kuno Kußmann verwies erneut auf die Sach- und Rechtslage. Er räumte ein, dass er im Nachhinein betrachtet, früher über die Aufstellung der Handyantenne informiert hätte. Er stellte jedoch klar, dass zum Zeitpunkt, als die Gemeinde informiert wurde, die vertragliche Regelung zwischen Netzbetreiber und Hauseigentümer schon erfolgt war. Wenn die Antenne unzulässig ist, kommt sie weg, egal ob die Aktion der Bürger jetzt erfolgt ist oder früher. Um dafür die notwendigen Daten und Fakten zu bekommen, beauftragt die Gemeinde den TÜV-SÜD mit einer detaillierten Untersuchung. Nur wenn diese Untersuchung die Überschreitung von Grenzwerten zeigt, kommt die Antenne weg, ansonsten liegt es im Wohlwollen des Netzbetreibers. Der Bürgermeister verwies nochmals auf die baurechtlich zulässige Anlage, eine Genehmigung war nicht erforderlich. „Die Gemeinde Forbach lebt nicht auf einer Insel“ und auch in Forbach gelten die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland. Entspricht die Anlage den gesetzlichen Anforderungen hat die Gemeinde keine Handhabe gegen den Netzbetreiber. Auf Vorschlag des Bürgermeisters beschloss der Gemeinderat einstimmig die Überprüfung der Handyantenne. Ebenso einstimmig beschloss der Gemeinderat aber auch das Ende der gemeindlichen Aktivitäten, wenn sich herausstellt, dass die Handyantenne den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Man darf gespannt sein.