Aus dem Gemeinderat vom 13.10.2015

Sanierung der Hauptstraße auf den Weg gebracht
Mit einer Mehrheit von 11:8 Stimmen hat sich der Gemeinderat auf eine kombinierte Belagslösung ohne Gehweg zur Sanierung der Forbacher Hauptstraße zwischen Mosesbrunnenplatz und Kirche festgelegt. In Abschnitten mit mehr als sechs Prozent Steigung soll das Fahrbahnband in Asphalt ausgeführt werden, in Bereichen mit geringerer Steigung wird Granitkleinpflaster zum Einsatz kommen. Ausgenommen hiervon ist der ebenfalls zur Sanierung vorgesehene Abschnitt des Kirchplatzes, der unabhängig von der Steigung in Granitkleinpflaster ausgeführt wird.
Granitkleinpflaster kommt ebenfalls auf der gesamten Länge des Bauabschnitts für die Randbereiche links und rechts des Fahrbahnbandes zum Einsatz. Jeweils einstimmig fielen die Beschlüsse zur Verwendung historischer Leuchten im Sanierungsbereich und zur Verlegung eines Leerrohrs für die spätere Einbringung von Glasfaserkabeln.
Die Maßnahme wird jetzt öffentlich ausgeschrieben. Es wird mit Kosten von rund 540 000 € gerechnet.


Feuerwehrbedarfsplan fortgeschrieben
Die Verantwortlichen der Feuerwehr Forbach haben ein umfangreiches Planwerk erarbeitet, das die wesentlichen Angaben für die Beschreibung der feuerwehrtechnisch relevanten‚ örtlichen Verhältnisse (Gefährdungsanalyse) enthält und die Grundlage für die Aufstellung und Ausrüstung einer für einen geordneten Lösch- und Rettungseinsatz erforderlichen leistungsfähigen Feuerwehr bildet. Für das umfangreiche Werk und das insgesamt hohe Engagement der Feuerwehrleute in der Gesamtgemeinde dankten die Ratsmitglieder in ihren Stellungnahmen.
Auch die dargestellten Probleme im Bereich des Fuhrparks, der Löschwasserversorgung und bei der Tagesverfügbarkeit wurden angesprochen und Unterstützung bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben zugesagt.
Der Gemeinderat beschloss die Fortschreibung des Bedarfsplans, wie von der Feuerwehr Forbach vorgelegt, einstimmig.


Umbau des Forbacher Feuerwehrgerätehaus beschlossen
Als kostspielig, aber alternativlos, wurde die geplante Erweiterung und Sanierung des Forbacher Gerätehauses am jetzigen Standort vom Rat bezeichnet. Nach Abschluss der Maßnahme soll das Gebäude die Abteilungen Forbach, Bermersbach und Gausbach beherbergen. Auch an der weiteren Nutzung des Gebäudes durch den Musikverein soll sich nichts ändern. Nach jetzigem Planungsstand soll das Projekt rund 2,54 Mio € kosten. Anträge auf entsprechende Fördermittel in einer Gesamthöhe von etwa 300 000 € wurden bereits gestellt. Vorgesehen ist die Erweiterung des Gebäudes um zwei zusätzliche Fahrzeugboxen und einen Anbau für den Umkleidebereich der Einsatzkräfte. Angepasst auf die Anforderungen der Feuerwehr werden die Raumstrukturen im jetzigen Gebäudebestand, außerdem soll ein Raum im Dachgeschoss als Schulungsraum ausgebaut werden. Daneben werden Gebäudetechnik, Heizung und Dämmung auf einen aktuellen Stand gebracht. Ein weiterer großer Brocken ist der Hochwasserentlastungskanal, der nach aktuellen Bauvorschriften notwendig ist, und das Gebäude vor einem hundertjährigen Hochwasser des Sersbach schützen soll. Das Projekt wird nun ausgeschrieben und soll möglichst noch in diesem Jahr begonnen werden.


Sanierungsarbeiten am Sportplatz Bermersbach
42.000,- € sollen die vorgesehenen Sanierungsarbeiten am Sportplatz Bermersbach kosten. Dies beinhaltet Arbeiten an der Weitsprung- und Hochsprunganlage, am Kugelstoß- und Diskuswurfring sowie an den Sickerkästen der Rundbahn. Dem stimmte der Rat einstimmig zu. Gedankt wurde in den Wortbeiträgen auch dem TV Bermersbach für seine Pflegearbeit auf dem Platz und die dort durchgeführten Sportveranstaltungen. Aus der Mitte des Rates wurde gebeten die Kosten für eine Sanierung der Sandrundbahn oder alternativ die Umgestaltung in eine Tartanrundbahn zu ermitteln.