Aus dem Gemeinderat

Verfahrenseröffnung für den Bebauungsplan Wolfsheck
Nur ein, aber ein sehr wichtiger Punkt, stand auf der Tagesordnung der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung.
Das Gremium brachte das Verfahren für die Bebauungsplanung Wolfsheck auf den Weg. Nach dem Grundsatzbeschluss, dieses Gebiet zu überplanen (dieser fiel bereits im letzten Jahr), wurde in enger Abstimmung mit dem Grundstückseigentümer, mit der Gemeinde und der Projektgruppe Wolfsheck ein Bebauungsplanentwurf aufgestellt, der die Interessen der Gemeinde voll umfänglich berücksichtigt. Insbesondere wird eine nachhaltige flexible Nutzung von Gewerbeflächen gewünscht. Vor allen Dingen sollen Arbeitsplätze für neue Firmen entstehen. Darüber hinaus sollen Entwicklungsflächen für örtliche Firmen angeboten werden.
Der erarbeitete Bebauungsplanentwurf fand im Gemeinderat einstimmige Zustimmung. Vor allen Dingen wurde die gute Kooperation zwischen Grundstückseigentümer, Verwaltung und Projektgruppe gelobt. Jetzt geht der Bebauungsplan in die offizielle Anhörung der Träger öffentlicher Belange, das sind Verbände und Behörden. Darüber hinaus wird er für jedermanns Einsicht im Rathaus offengelegt. Auch Bürger können zum Planentwurf Anregungen und Bedenken vortragen.
Nach der Sommerpause muss der Gemeinderat über die im Verfahren vorgebrachten Anregungen und Bedenken Beschluss fassen, gegebenenfalls ist eine erneute Offenlage des Planwerkes notwendig. Wenn alles gut läuft, so Bürgermeister Kuno Kußmann, haben wir zum Jahresende einen rechtsverbindlichen Bebauungsplan. Dieser muss dann mit Leben erfüllt werden, das heißt der Grundstückseigentümer muss mit den Erschließungsmaßnahmen in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Gemeinde entscheiden.

Zwei Ausbildungsplätze werden bereitgestellt
Auch im kommenden Jahr wird die Gemeinde Forbach junge Menschen ausbilden und somit dazu beitragen, dass sie eine gute Zukunftschance im Berufsleben haben. Auf Vorschlag von Bürgermeister Kuno Kußmann hat der Gemeinderat zwei Ausbildungsplätze, im September 2011 beginnend, bereitgestellt. Je nach Bewerberlage können bis zu zwei einheimische Interessenten einen Ausbildungsplatz erhalten. Eine Stelle ist für den gehobenen Verwaltungsdienst vorgesehen, eine für die mittlere Verwaltungslaufbahn, im Angestellten- oder Beamtenverhältnis. Die Bewerbungsfrist wird bis Mitte September laufen. Über die Ausbildungsplatzvergabe entscheidet ein Eignungstest, der im Spätjahr beim Gemeindetag in Stuttgart erfolgt.

Schulbrunnen wird wieder aufgebaut
Viel Aufregung entstand in Hundsbach, als der Bauhof den undichten und verfaulten Schulbrunnen entfernte. Auf Wunsch der Anwohner und auch auf Wunsch aus der Mitte des Gemeinderates wird möglichst bald an gleicher Stelle ein neuer Brunnen stehen. Mit Ortsbaumeister Oliver Dietrich und den Hundsbacher Gemeinderäten wurde vor Ort das Vorgehen besprochen. An der Stelle des alten Brunnens soll wieder ein Holzbrunnen aufgestellt werden. Die Anwohner werden ehrenamtlich die Platzanlage gestalten und auch die Brunnenunterhaltung und die Platzpflege übernehmen. Um den notwendigen Platz für den Brunnen zu schaffen, muss die dort stehende Birke gefällt werden. Wenn die Eigenleistung der Bürger entsprechend ausfällt, kann für knapp 5.000 € ein gutes Ergebnis erzielt werden und in der Ortsmitte von Hundsbach wird bald wieder ein Brunnen stehen. Die Arbeiten sind in den nächsten Wochen vorgesehen.