Aus dem Gemeinderat vom 23.06.2015

Über Hauptstraße wird neu beschlossen
Bürgermeisterin Buhrke gab bekannt, dass die Hauptstraße nochmals Gegenstand der Beschlussfassung in der nächsten Sitzung sein wird. Bei einem Ortstermin des Gemeinderats im Rahmen der Feinplanung wurde die mehrheitlich durch das Gremium beschlossene Asphaltierung des Kirchplatzes links der Kirche nochmals diskutiert. Das Gremium hatte am 5.5.2015 mehrheitlich die Asphaltierung der Steilstücke über 6 % beschlossen. Im Rahmen der Diskussion wurde deutlich, dass eine Pflasterung des Steilstückes links der Kirche favorisiert wird. Um Rechtssicherheit zu haben, soll der Gemeinderat im Rahmen der nächsten Sitzung über eine Aufhebung des derzeit gefassten Beschlusses abstimmen. Für den Fall der Aufhebung wird über sämtliche Ausbauvarianten nochmals neu beraten und beschlossen werden. Die bisher vorliegenden Varianten werden dann um eine weitere – Pflasterung des Kirchplatzes links der Kirche – ergänzt werden.


Kanal in Hauptstraße wird saniert
Im Rahmen der Sanierung der Hauptstraße werden auch 90 m Abwasserkanal erneuert. Die Sanierung in mehreren Teilbereichen wird rund 155.000 € kosten. Ursprünglich waren deutlich geringere Investitionen für insgesamt 50 m Erneuerungsstrecke vorgesehen, aktuelle Untersuchungen zeigten jedoch den tatsächlich höheren Sanierungsbedarf.
Anwohnern der Hauptstraße wird empfohlen, ebenfalls eine Untersuchung ihrer Hausanschlüsse zu prüfen. Sollte hier Sanierungsbedarf bestehen, lassen sich im Zuge der Gesamtmaßnahme sicher auch für die Hauseigentümer günstigere Konditionen erzielen, als dies bei späteren Einzelmaßnahmen der Fall wäre.


Jahresrechnung 2014 festgestellt
Gemäß den Vorgaben der Gemeindeordnung hat die Gemeinde zum Schluss eines jeden Haushaltsjahres einen Jahresabschluss aufzustellen. Die Zahlen zum Jahresabschluss 2014 sind den Zusammenstellungen der Kämmerei zu entnehmen.


Einsegnungshalle wir neu verputzt
Für die Einsegnungshalle auf dem Friedhof Forbach hatte der Gemeinderat Reparaturarbeiten an Außenputz und Betonsäulen beschlossen. Bei vorbereitenden Arbeiten wurde festgestellt, dass die Schäden am Putz deutlich größer sind, als bisher angenommen. Einstimmig hat sich der Gemeinderat nun entschieden, das Gebäude insgesamt neu verputzen zu lassen. Der bisherige Putz in Kellenwurfoptik wird nach Reinigung mit einem Rauputz überzogen, in den ein Glasfasergewebe zur Stabilisierung eingearbeitet wird. Die Gesamtkosten für die Maßnahme steigen dadurch um rund 17 000 € auf 34.500 €.


Arbeiten an Friedhöfen werden beschränkt ausgeschrieben
Da bei der öffentlichen Ausschreibung der Arbeiten für den Friedhof Hundsbach keine Angebote eingegangen sind, musste über das weitere Vorgehen beraten werden. Einstimmig folgte der Rat dem Vorschlag der Verwaltung, die Arbeiten in Gewerke aufzuteilen und dann für den Friedhof Hundsbach und den Friedhof Bermersbach jeweils gemeinsam beschränkt auszuschreiben. Dadurch wird ein besserer Rücklauf erwartet. Da aufgrund der Entwicklung mit Mehrkosten gerechnet wird, sollen einzelne Punkte in Varianten ausgeschrieben und nach der Ausschreibung gegebenenfalls nochmals hinsichtlich der Ausführung überprüft werden.


Streusalzsilo ersetzt Salzlager
Ab dem kommenden Winter wird das Streusalz für die alten Ortsteile in einem mobilen Silo an der Zufahrt zum Festplatz Hundsbach gelagert. Damit entfällt die Mitnutzung des kreiseigenen Salzlagers in Erbersbronn durch die Gemeinde. Den Beschluss dazu hatte der Gemeinderat bereits Ende des letzten Jahres getroffen. Nun wurde der Auftrag für das Silo an eine Firma aus Heilbronn mit einer Auftragssumme von 31.201,80 € vergeben.


Netzentwicklungskonzept zur Breitbandversorgung beauftragt
Schnelles Internet ist ein immer mehr an Gewicht gewinnender Standortfaktor für die Gemeinden, gerade auch in unserem ländlichen Raum. In Forbach bestehen leider flächendeckend Defizite in der Versorgung mit Internetzugängen der nächsten Generation. Einstimmig beauftragte der Gemeinderat deshalb die Firma „tkt teleconsult“ aus Backnang mit der Erstellung eines Netzentwicklungskonzeptes. Im ersten Schritt soll ein technisches Netzgrobkonzept als Basis für Förderanträge erarbeitet werden. Die Ergebnisse sollen bis Ende August vorliegen. Die Kosten für das Gutachten liegen bei rd. 9.000 €.