Aus dem Gemeinderat vom 28.10.2014

Blutspenderehrung

Im Rahmen der öffentlichen Gemeinderatssitzung konnten Herr Schoch vom Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes und Bürgermeisterin Buhrke die Ehrung für verdiente Blutspender durchführen. Mit einem Weinpräsent geehrt wurden für 10 Blutspenden Sabine Hainke, Tanja Merkel, Birgit Mungenast, Valery Rebmann, Rudolf Roll, Sandra Schillinger, Horst Schnurr, Hans-Peter Thom, Tobias Thom und Annette Wacker, für 25 Blutspenden Horst Fritz, Maria Hürst, Christian Künstel und Michael Steininger. Für 75 Blutspenden erhielt Roswitha Wunsch eine Ehrung. Den nicht anwesenden zu Ehrenden wird Ehrung und Präsent durch das DRK überbracht.


Foto mit freundlicher Genehmigung des Badischen Tagblatts, Wolfgang Froese

Betriebsplan 2015 für den Gemeindewald

2015 ist das erste Jahr des neuen Forsteinrichtungswerks, entsprechend gespannt war der Gemeinderat welche Veränderungen sich im Ausblick für die nächsten 10 Jahre ergeben. Ausführliche Auskunft erteilte hierzu Herr Schmitt vom Kreisforstamt, Forstbezirksleitung Forbach. Zuerst stellte er die Kenndaten des laufenden Jahres vor, dann gab er den Ausblick auf 2015. Grundsätzlich wurde dem Forbacher Wald eine stabile und zukunftsfähige Bewirtschaftung attestiert. Konnte bisher mit einem durchschnittlichen Hiebsatz von rund 24.000 fm pro Jahr kalkuliert werden, wird dieser ab dem kommenden Jahr auf einen Wert zwischen 22.000 und 23.000 fm sinken. Trotzdem wird auch im kommenden Jahr mit einem Gewinn von rund 400.000 € gerechnet. Erfreulich sei in diesem Zusammenhang, dass der Holzpreis sich auf einem konstant hohen Niveau befinde, so Schmitt. Abschließend informierte er noch über aktuelle Sturmschäden, die durch das Sturmtief GONZALO am 22.10.2014 im Bereich oberhalb der Marienkapelle entstanden sind. Der wirtschaftliche Schaden dürfte bei rund 60.000 € liegen. Für den Gemeinderat wichtig waren auch die notwendigen Felssicherungsarbeiten am Eulenfelsen, die derzeit mit 50.000 € einkalkuliert sind. Verwaltung und Forst wurden aufgefordert, den Rat hier über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

Ganztagesgrundschule Forbach

Rektor Fritz und Konrektor Rieger gaben dem Rat einen Überblick über den im September sehr positiv gestarteten Ganztagesbetrieb an der Klingenbachschule Forbach. Derzeit nehmen 34 Kinder am Ganztagesbetrieb teil und auch langfristig kalkuliere man mit stabilen Zahlen über 30 Schülern, so dass man im nächsten Jahr wohl zwei Gruppen melden könne. Derzeit wird die Ganztagsgrundschule nur in einer Gruppe unterrichtet, da zum Stichtag noch nicht der erforderliche Teiler von 29 Schülern erreicht war, und eine Erweiterung im laufenden Schuljahr leider nicht möglich sei. Man bekomme aber Unterstützung vom Schulamt, indem Stunden der angemeldeten Vorbereitungsklassen, die derzeit nicht gebraucht werden, auf die Ganztagsgrundschule übertragen werden können.

Der Ganztagesbetrieb läuft von Montag bis Donnerstag jeweils von 7:40 Uhr bis 15:40 Uhr. In der Mittagspause wird über die Gemeinde ein Mittagessen angeboten. Die Schüler können hier aus einem breiten Angebot selbst ihr Mittagessen wählen. Auch vegetarische und Essen ohne Schweinefleisch werden angeboten. Die Preise liegen zwischen 3 und 4 € pro Essen.

In der Nachmittagszeit arbeite man mit ehrenamtlichen Kräften, Eltern und Vereinen zusammen, die bei der Hausaufgabenbetreuung helfen und verschiedene Angebote für die Kinder gestalten. Auch hier sei man bestrebt, eine breite Palette anzubieten und möglichst viele Helfer zu finden, um den Kindern etwas bieten zu können, aber auch die Belastung für die Mitarbeiter zu senken. Insgesamt merke man, dass die Arbeitsbelastung für das gesamte Schulpersonal gestiegen sei, aber es sei auch eine Arbeit, die sehr viel Freude bringe.

Vergabe der Tiefbauarbeiten für die Ortsdurchfahrt Langenbrand

Zur Vergabe standen die Tiefbauarbeiten für den ersten Teil des III. Abschnitts der Ortsdurchfahrt Langenbrand, dieser reicht im Anschluss an den bisher schon umgestalten Bereich in der Ortsmitte bis vor die Einmündung der Sägmühlstraße. Freude herrschte im Rat, dass damit quasi der Endspurt der Gesamtmaßnahme eingeläutet wurde, weniger Freude bereitete die Tatsache, dass der günstigste Bieter, die Firma Reif, aufgrund allgemeiner Preissteigerungen rund 20.000 € über dem Kostenvoranschlag angeboten hatte. Der Zuschlag wurde für eine Angebotssumme von 264.321,95 € einstimmig erteilt. Die gesteigerten Kosten werden auch bei der Planung für den 2. Teil des III. Bauabschnitts zu berücksichtigen sein.

Planungen für das Feuerwehrgerätehaus Forbach

Ein großes Projekt der Gemeinde ist der Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehaus Forbach. Für die nächsten Planungsschritte stand nun die weitere Beauftragung des Architekten und die Fachplanung in den Bereichen Haustechnik, Elektrotechnik und für das Wasserrechtsverfahren auf der Tagesordnung. Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Einstieg in das Baugenehmigungs- und Wasserrechtsverfahren und beauftragte das Architekturbüro Wörner, für die Haustechnik das Ingenieurbüro IBW, für die Elektrotechnik das Ingenieurbüro Hübner und zur Begleitung des Wasserrechtsverfahrens und der entsprechenden Planungen das Ingenieurbüro Zink. Neben den Kosten für das Gebäude musste sich der Gemeinderat auch mit gestiegenen Ausgaben im laufenden Haushalt der Feuerwehr beschäftigen. Einstimmig gab der Gemeinderat 42.000 € zusätzliche Mittel frei, die für die Feuerwehr notwendig geworden waren.

Entbuschung entlang der B462 zwischen Murgbrücke Gausbach und Bahnhof Forbach

Schon seit längerem wird der die Sicht auf Forbach versperrende Bewuchs entlang der B462 bemängelt. Der Gemeinderat hatte die Verwaltung daraufhin beauftragt, ein Angebot für die maschinelle Entbuschung in diesem Bereich einzuholen. Die Verwaltung hat bei einer Fachfirma die Entbuschung mit Schreitbagger und angebautem Mulchgerät abgefragt. Nach dem geschätzten Zeitaufwand wurde eine Kostensumme von 11.245,50 € ermittelt. Sollte weniger Zeit als geschätzt benötigt werden, kann das Gerät noch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen. Einstimmig begrüßte der Gemeinderat die Maßnahme und beauftragte die Entbuschung.

Straßenunterhaltung

Weitere 22.000 € hat der Gemeinderat einstimmig für die Straßenunterhaltung bereitgestellt. Diese sollen neben der Reparatur des Großpflasters in der Hauptstraße und der Behebung von Setzungsproblemen bei einem Pflasterstreifen in der Murgtalstraße für allgemeine Flick- und Ausbesserungsarbeiten an Straßen und Feldwegen genutzt werden. Damit hat die Gemeinde im Jahr 2014 über 200.000 € in die Straßenunterhaltung investiert.