Kath. Altenwerk Forbach-Gausbach

Videofilm über „Afrikas Diamant Namibia" von Herrn Walter Fischer, beim Katholischen Altenwerk Forbach-Gausbach am 16. 11. 2005
Mit Musik zur Kaffeestunde begann der gut besuchte Altennachmittag. Wie üblich, begrüßte der 1. Vorsitzende Franz Dieterle die Anwesenden, die Musikanten Klaus und Maria, sowie Herrn Fischer aus Rotenfels, die Alten freuten sich auf diesen Vortrag. Herr Fischer bedankte sich für die Einladung, er war schon zum 3. Mal in Namibia, es ist das heißeste und dünnbesiedeltes Land Afrikas, hat 1,6 Mio. Einwohner und ist so groß wie Europa. Herr Fischer legte mit dem Auto 6000 km zurück und erlebte dabei die Natur pur, atemberaubende Landschaften, Völkergruppen Kulturen, vor allem Spuren aus der Kolonialzeit, dem ehemaligen Deutsch Südwest-Afrika. Die Reise begann in Windhuck, das ist die Hauptstadt von Namibia, nach Omaruru, dort wurde eine große Farm besichtigt, weiter ging es ins Damaraland, unterwegs wurden viele Bilder von wilden Tieren wie Elefanten, Nashörnern, Antilopen, Löwen, Krokodilen, Hyänen und Erdmännchen geschossen. Man sah Landschaften, Felsformationen, Wüste, Fördertürme für Wasser, Kirchen, schwarze Siedlungen, z.T. die Frauen oben ohne, Sonnenuntergänge, Ziegen- und Viehherden, Hausbau mit Rindermist, dafür sind die Frauen zuständig. Interessant war die Balz der Straußenvögel mit Hochzeitstanz, dazu Johann-Straußwalzer zur Untermalung ein einmaliges, amüsantes Erlebnis. Weiter ging die Fahrt durch das Kaokovelt bis zum Kunene an der angolanischen Grenze. Ein Besuch der Himbas war eingeplant und der Etosha-Nationalpark, die Ombilistiftung bei Tsumes durch die Namibwüste nach Swakopmund, die deutscheste aller Städte in Namibia. Die Straßen, Bäckereien, Metzgereien usw. öffentliche Gebäude, alle mit deutschen Namen. Ein Abstecher nach Cap Gross zur Roppenkolonie war eingeplant, eine Fahrt durch den Naukluftpark zum Soussusvlei, den höchsten Dünen der Welt, war ein Erlebnis. Ziel war auch Lüderitz, die älteste deutsche Ansiedlung und die Kolmannskuppe, eine Stadt die im Sand versinkt. Der Köcherbaum ist das Wahrzeichen von Namibia, zum Ende der Reise fuhr man durch einen Köcherbaumwald, zurück nach Windhuck. Die Amtssprache in Namibia ist englisch und afrikaans, die deutsche Sprache trifft man überall. Herr Dieterle bedankte sich bei Herrn Fischer für den unterhaltsamen Vortrag, wir waren jetzt in einer wärmeren Gegend mit sehr schönen Videobildern und alles in deutscher Schrift. Ein großes Lob gab es von allen Zuhörern, dazu viel Applaus. Dank galt auch den Damen in der Küche, den Mitarbeitern die morgens und abends helfen, sowie den Musikanten Maria und Klaus.
Der nächste Treff ist am Mitwoch, 30. 11. 2005.
Dia-Vortrag von Horst Spiess aus Marxzell „Erzgebirge, ostdeutsche Landschaften". Beginn: 14.30 Uhr im St. Josefshaus. Neuzugänge sind herzlich willkommen.