Liebe Gemeindemitglieder,

wenn man zurückblickt auf das nun bald vergangene Jahr, dann wird man feststellen, dass im Vergleich zu 2022 einiges wieder ruhiger geworden ist. Oder vielleicht liegt es eher daran, dass wir wieder gelernt haben mit unvorhergesehenen Ereignissen nicht ganz so panisch umzugehen. Doch eines bleibt immer gleich, die Herausforderungen vor denen wir stehen sind nicht kleiner geworden. Man darf das nicht immer nur aus dem Blickwinkel der eigenen Gemeinde betrachten, sondern muss in Zeiten in denen vieles im Wandel ist, den Blick über den Tellerrand hinaus wagen und versuchen informiert zu sein. Doch wo man sich seine Informationen beschafft, spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Hier gilt es in Zukunft der Quelle der Information mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Viele Unternehmen können ihre bisher funktionierenden Geschäftsmodelle nicht ohne Weiteres im gleichen Stil fortführen, sind gezwungen, umzudenken oder gar ihre Geschäftsbereiche grundlegend an die Situation anzupassen. Aus einem "Das wird sich schnell wieder von alleine regeln", steht unserer Gesellschaft der vermutlich schnellste Wandel seit Gedenken bevor. Altbewährtes und Altbekanntes wird hinterfragt und in vielen Bereichen einfach umgeworfen. Das wäre eigentlich nichts grundlegend Neues, wenn es nicht in so vielen Bereichen zur gleichen Zeit geschehen würde. Es ist eine große Herausforderung hier den Überblick zu bewahren, wenn selbst die Entscheider auf der großen politischen Bühne im Wochenwechsel eigene Entscheidungen als nichtig erklären müssen weil die Zusammenhänge so komplex geworden sind, dass Sie sie selbst nicht mehr verstehen. Heute so, morgen so, und von vorgestern ganz zu schweigen. Hier bleibt es zu hoffen, dass wir uns auf die Politik, auf die Menschen, die die Weichen für unsere Zukunft stellen sollten, wieder verlassen können, und weniger parteipolitische Spielchen das Geschehen beherrschen. Auch hier gilt dringend, wieder das Wesentliche in Fokus zu rücken. Das ist einer meiner größten Wünsche für das bevorstehende neue Jahr.
Das Jahr 2023 hat neben Schattenseiten und absoluten Tiefpunkten in Sachen Krieg, Gewalt und unmenschlichem Verhalten auch wirklich schöne Seiten gehabt. Alleine schon das wir das ganze Jahr uneingeschränkt beisammen sein konnten, ist ein großartiger Umstand. Sich zu sehen, sich zu treffen, auszutauschen und sich wieder in die Arme nehmen zu können, ohne gleich mit der größten Sorge im Hinterkopf zurückzubleiben. Das habe ich durchweg beobachten können, und es tat uns allen unglaublich gut. Und wir haben deutlich mehr miteinander gelacht als in den Jahren zuvor, so mein Eindruck. Aber lachen kann man nie genug, denn das schweißt zusammen. Der Zusammenhalt ist das wichtigste Gut, was uns unruhige Zeiten überstehen lässt.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, auch in diesem Jahr allen zu danken, die sich dafür einsetzen unser Zuhause immer wieder ein bisschen besser zu machen, und die den Blick für die Mitmenschen nicht verlieren. Vieles wird als selbstverständlich wahrgenommen, aber einfach mal Danke zu sagen sollte nichts sein, wessen man überdrüssig wird. Ein herzliches Dankeschön!
Ich freue mich auf ein gutes Jahr 2024. Für unsere Gemeinde, für Ihre Familien und diejenigen die Ihnen am Herzen liegen. Wenn wir die Ärmel hochkrempeln und die Dinge, die wir beeinflussen können, anpacken, dann wird es genau das werden:Ein gutes und erfolgreiches Jahr 2024 für Forbach.
Doch bis es so weit ist, wünsche ich Ihnen ein besinnliches, friedvolles und schönes Weihnachtsfest gemeinsam mit Ihren Familien und Freunden. Gesundheit soll Sie für die Weihnachtszeit und das kommende Jahr stetig begleiten.

Ihr Robert Stiebler