Nationalparkregion Schwarzwald zieht bei Klausurtagung positive Bilanz

Drei Jahre nach ihrer Gründung hat die Nationalparkregion Schwarzwald bei einer Klausurtagung eine positive Bilanz gezogen. In einem spannenden und produktiven Treffen in Sasbachwalden wurden am 25. Oktober wichtige Themen und Entwicklungen für die Zukunft der Region diskutiert. Die Veranstaltung fand in Anwesenheit der Gesellschafter - darunter die BürgermeisterInnen der Region - sowie touristischen Mitarbeitenden der Nationalparkregion, Mitgliedern des Aufsichtsrats und der Marketing-Kerngruppe statt.
Aufsichtsratsvorsitzender Michael Ruf begrüßte die Anwesenden und betonte die Wichtigkeit der Tagung, um gemeinsam auf das Vergangene zurückzublicken, konzeptionelle Grundlagen und Fortschritte zu prüfen sowie den weiteren Weg der Region gemeinsam zu definieren. Auf der Agenda stand unter anderem ein Vortrag von Andreas
Braun, dem Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, der über die Rahmenbedingungen und die Chancen der touristischen Entwicklung der Nationalparkregion aus Landesperspektive sprach. Myriam Geiser und Xenia Jauker, die beiden Geschäftsführerinnen der Nationalparkregion, präsentierten den aktuellen Stand der laufenden Projekte und gaben einen Ausblick auf die zukünftige Arbeit. Die auf die Tourismus- und Freizeitbranche spezialisierte Unternehmensberatung PROJECT M aus München führte nicht nur durch den Tag, sondern bot ebenfalls wertvolle Einblicke in bewährte Praktiken der interkommunalen Zusammenarbeit im Tourismus.
Die Klausurtagung war von einer positiven Grundstimmung und Anerkennung für die bisherige Arbeit der Nationalparkregion Schwarzwald geprägt. "Es ist bemerkenswert, wie viel in den drei Jahren seit Gründung des Zusammenschlusses aus 27 Gemeinden bereits erreicht wurde", sagte etwa Thomas Krechtler, stellvertretender Aufsichtsrat-Vorsitzender der Nationalparkregion und Bürgermeister der Gemeinde Lautenbach. Er hoffe, dass die
Gemeinden in den kommenden Jahren noch enger kooperieren und ihre Kräfte bündeln, um die Region weiterhin erfolgreich zu entwickeln.
Die Tagungsteilnehmer bekräftigten ihr klares Bekenntnis zur Nationalparkregion und diskutierten verschiedene Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung. Sie beschlossen zudem, regelmäßige Klausurtagungen einzuführen, um den Austausch zwischen den Gemeinden und Partnern der Region zu stärken. Die nächste Zusammenkunft ist für das Frühjahr 2024 geplant.